Die Rotfransige Sandbiene

Portraits natürlicher Gartenhelfer

Unsere Gärten sind voll mit fleißigen Mitarbeitern, die unentgeltlich Großes leisten. Jeden Monat stellen wir einen davon vor.

Mitarbeiterin des Monats Mai

Mitarbeiterin des Monats Mai

Die Frühe Lehmwespe

Frühe Lehmwespen gehören zu den sogenannten "solitären Faltenwespen". Nomen est omen - in Ruhestellung sind ihre Flügel der Länge nach gefaltet, was man bei ihren Verwandten wie der Hornisse oder z.B. der Deutschen Wespe auch gut beobachten kann. Im Gegensatz zu jenen leben sie aber nicht in Staaten, sondern eben solitär. Ähnlich wie einige Wildbienen legen die Weibchen Brutzellen in Hohlräumen an, in denen die Larven heranwachsen. Der deutsche Name "Lehmwespe" rührt daher, dass sie die Brutzellen mit Lehmwänden verschließen. 

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Mitarbeiterin des Monats April

Mitarbeiterin des Monats April

Die Erdkröte

Die Erdkröte (Bufo bufo) ist eine unserer häufigsten Amphibien. Weil sie im erwachsenen Stadium keinen Schwanz hat, gehört sie zu den "Froschlurchen" - im Gegensatz zu Molchen und Salamandern, die zu den "Schwanzlurchen" zählen. Ihre Hautfarbe variiert von Grünbraun über Grautöne bis zuweilen auch Backsteinrot und weist ein individuelles Farbmuster auf. Sie ist dadurch so gut getarnt, dass sie zwischen Laubblättern versteckt oder in der Erde eingebuddelt kaum erkannt wird. Und so stellt sich beim Jäten ein mürrsich dreinblickender Erdklumpen plötzlich als kleine Kröte heraus, die man beim Nickerchen gestört hat. Freuen wir uns über sie, denn nachts macht sie sich unter anderem über die Nacktschnecken her! 

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Mitarbeiter des Monats März

Mitarbeiter des Monats März

Die Frühblüher

Nach einem langen, trüben Winter beglücken sie unsere Gärten in gelb, blau, weiß und violett: Die Frühblüher. Zu ihnen gehören Schneeglöckchen, Märzenbecher, Krokus, Blaustern, Winterling, Schlüsselblume, Huflattich... die Liste ist lang. Gemeinsam haben sie, dass sie vor dem Laubaustrieb der meisten Bäume wachsen und blühen - und dann wieder verschwinden. Es ist eine Anpassung an ein Leben in lichten Laubwäldern, wo sie die Zeit, in der die Sonne noch flächig auf den Boden scheint und ihn erwärmt, ausnutzen. Öffnen die Bäume ihre Blätter, wird es den kleinen Pflanzen zu schattig, sie ziehen sich dann zum Beispiel in Zwiebeln oder Knollen zurück.

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Mitarbeiterin des Monats Februar

Mitarbeiterin des Monats Februar

Die Blaumeise

Die Blaumeise gehört wohl zu den bekanntesten Singvögeln unserer Gärten. Mit ihrem blauen und gelben Gefieder ist sie leicht zu erkennen und lässt sich gerne an Futterstellen locken, wo sie durch ihr aufgewecktes und zuweilen freches Verhalten auffällt. Bei der diesjährigen "Stunde der Wintervögel" war sie der am zweithäufigsten gesichtete Vogel in Schleswig-Holstein, insgesamt nimmt die Art zu. Doch auch wenn es ihr noch vergleichsweise gut geht, ist ihr Überleben bei fortlaufendem Insektensterben und dem Verlust von Höhlenbäumen gefährdet.

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Mitarbeiterin des Monats Januar

Mitarbeiterin des Monats Januar

Die Rotfransige Sandbiene

Die Rotfransige Sandbiene, auch Rotfransen-Erdbiene genannt, hat ihre Fugzeit von März bis Juni. Für eine Wildbiene ist sie mit 10-12mm (Männchen: 8-11mm) vergleichsweise groß. Mit ihrem orange-braunen Pelz auf der Brustoberseite, dem kaum behaarten, glänzend schwarzen Hinterleib und der orangen Endfranse ist sie leicht erkennbar. Sie ist nicht sehr wählerisch: Im Frühjahr findet man sie auf auf quasi allem, was Pollen und Nektar bereitstellt.

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